{"id":34,"date":"2008-10-07T16:16:42","date_gmt":"2008-10-07T14:16:42","guid":{"rendered":"http:\/\/dh5ym.hopto.org\/wiki\/?page_id=34"},"modified":"2008-10-07T16:16:42","modified_gmt":"2008-10-07T14:16:42","slug":"drm-frontend","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/dh5ym.hopto.org\/wiki\/?page_id=34","title":{"rendered":"DRM Frontend"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: large;\"><strong>DRMTUC1 &#8211; Ein RF-Frontend f\u00fcr den DRM Empfang<\/strong><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p>Im Rahmen einer Studienarbeit zum Thema Digital Radio Mondiale entstand ein Frontend f\u00fcr die Umsetzung von Mittel- und Kurzwellen Signalen auf eine Zwischenfrequenz von 12kHz. Diese Zwischenfrequenz (IF) kann von DRM-Decoder Programmen wie <a href=\"http:\/\/drm.sourceforge.net\/\" target=\"_blank\">DREAM<\/a> oder <a href=\"http:\/\/nt.eit.uni-kl.de\/forschung\/diorama\/\" target=\"_blank\">DIORAMA<\/a> decodiert und das Programm des jeweiligen Rundfunksenders wiedergegeben werden.<br \/>\nDa lediglich ein Bausatz f\u00fcr diesen Zweck verf\u00fcgbar war und es daf\u00fcr eine Reihe von Modifikationshinweisen gab, fiel die Entscheidung auf ein verbessertes Re-Design. Hierf\u00fcr wurden soweit wie m\u00f6glich SMT Bauteile verwendet um einen geringen Formfaktor zu erreichen. Das Ger\u00e4t ist in weiten Teilen an die in der Zeitschrift Elektor (Heft 04\/04) vorgestellte Schaltung angelehnt, wurde jedoch in seiner Empfangsleistung um einiges verbessert. So konnte ein automatischer Preselektor, eine bessere Pegelanpassung zwischen DDS und Diodenringmischer, sowie ein verbesserter ZF Verst\u00e4rker implementiert werden.<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"..\/..\/drmhtml\/pictures\/drmtuc1.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" \/><\/p>\n<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Die Daten des Empf\u00e4ngers in aller K\u00fcrze:<\/strong><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Empfangsbereich:<\/td>\n<td>100 kHz &#8211; 24 MHz<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Prinzip<\/td>\n<td>Doppelsuperhet<br \/>\nungeregelt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Ausgabesignal<\/td>\n<td>12kHz Zwischenfrequenz<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>lokaler Oszillator<\/td>\n<td>DDS (direct digital synthesis)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Funktionsbereich<br \/>\nPreselektor<\/td>\n<td>ca. 4-13MHz<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>ZF-Frequenzen<\/td>\n<td>455kHz (BW 16kHz), 12kHz<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Spannungsversorgung<\/td>\n<td>6,5V bis 18V<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>Schaltungsbeschreibung:<\/strong><\/p>\n<p>Die komplette Schaltung findet auf einer halben Euro-Platine (80x100mm) Platz.<br \/>\nZur Steuerung des Empf\u00e4ngers wird eine serielle Verbindung zum PC verwendet. Die Software DREAM bietet hier gute Unterst\u00fctzung. Als Versorgungsspannung k\u00f6nnen 6,5 bis 18V Gleichspannung aus einem Steckernetzteil verwendet werden. Diese wird \u00fcber einen Linearregler auf 5V reduziert und f\u00fcr die meisten Teile der Schaltung verwendet. F\u00fcr die Versorgung des Preselektors wird mittels DC-DC-Konverter eine 12V Spannung erzeugt. Alle Versorgungszweige sind aufwendig mittels Drosseln und Gl\u00e4ttungskondensatoren voneinander getrennt.<br \/>\nDas Ausgangssignal des lokalen Oszillators (DDS mit AD9835) wird mittels Breitband-Video-OPV angehoben und dem +7dBm Diodenringmischer zugef\u00fchrt. Die Programmierung der Empfangsfrequenz erfolgt via serieller Verbindung vom decodierenden PC. Das Empfangssignal gelangt von der Antennenbuchse \u00fcber abschaltbaren Preselektor und Vorverst\u00e4rker (BF861) ebenfalls an den Mischer und wird auf die 1.ZF von 455kHz umgesetzt. Dort durchl\u00e4uft es ein 16kHz breites Filter und wird anschliessend in zwei JFET-Stufen angehoben. Diese ZF wird nun in einem passiven FET-Mischer (BFR30) auf die Ausgabefrequenz von ca. 12kHz umgesetzt. Als Oszillator hierf\u00fcr findet ein Keramikschwinger Verwendung, der in seiner Frequenz leicht gezogen wurde. Zuletzt wird das Signal noch mittels OPV auf einen Pegel angehoben, der von Soundkarten verarbeitet werden kann.<\/p>\n<p><strong>Empfangspraxis:<\/strong><\/p>\n<p>Bereits mit Drahtantennen von wenigen Metern L\u00e4nge lassen sich einige Sender empfangen. F\u00fcr erste Versuche bietet sich eine der Frequenzen der deutschen Welle an. Sendezeiten lassen sich hier am besten aktuellen Sendepl\u00e4nen entnehmen. DREAM bietet hier eine automatische Update-M\u00f6glichkeit. Die Frequenz kann dann durch anklicken automatisch am Empf\u00e4nger eingestellt werden. Die deutsche Welle auf 15440kHz erreichte Spitzenwerte von 32dB SNR. Auch an einer kurzen abgestimmten Stabantenne konnten gute Ergebnisse erreicht werden. Die Sender die im allgemeinen die besten Feldst\u00e4rken lieferten sind:<\/p>\n<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Sender<\/strong><\/td>\n<td><strong>kHz<\/strong><\/td>\n<td><strong>Standort<\/strong><\/td>\n<td><strong>SNR[dB]<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>DW<\/td>\n<td>3995<\/td>\n<td>Wertachtal<\/td>\n<td>25<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>RTL France<\/td>\n<td>5990<\/td>\n<td>Luxemburg<\/td>\n<td>20<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>BR3<\/td>\n<td>6085<\/td>\n<td>??<\/td>\n<td>20<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>RTL<\/td>\n<td>6095<\/td>\n<td>Luxemburg<\/td>\n<td>25<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>DW<\/td>\n<td>15440<\/td>\n<td>Portugal<\/td>\n<td>32<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>Schaltplan und Layout:<\/strong><\/p>\n<p>Der Entwurf des Empf\u00e4ngers und das Layout erfolgten mit ORCAD. Der Schaltplan kann auf dieser Seite als PDF-Datei heruntergeladen werden. Das Layout und Best\u00fcckungsplan f\u00fcr die zweiseitige Platine sind ebenfalls erh\u00e4ltlich. Um sie zu erhalten schreiben Sie bitte eine eMail an: <a href=\"mailto:mario.roessler@s2001.tu-chemnitz.de\">Mario R\u00f6\u00dfler (mario.roessler@s2001.tu-chemnitz.de)<\/a><br \/>\nDie Durchkontaktierungen sind zum selbstbest\u00fccken mit kurzen Drahtst\u00fccken vorgesehen.  Ein Hinweis an dieser Stelle: Einige verwendete Bauteile sind nur mit M\u00fche beschaffbar. Das gilt zum Beispiel f\u00fcr die verwendeten ZF-Filter. Die Typen k\u00f6nnen der hier erh\u00e4ltlichen Bauteileliste entnommen werden. Wir k\u00f6nnen leider keinen Bausatz bereitstellen&#8230;<\/p>\n<p>Hier noch zwei Bilder der ersten Platinenversion:<br \/>\n<a title=\"Ansicht Oberseite\" href=\"..\/..\/drmhtml\/pictures\/drmtuc1_top.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/..\/drmhtml\/pictures\/drmtuc1_top_small.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" \/><\/a> <a title=\"Ansicht Unterseite\" href=\"..\/..\/drmhtml\/pictures\/drmtuc1_bot.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/..\/drmhtml\/pictures\/drmtuc1_bot_small.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Beschreibung der Arbeit finden Sie <a href=\"..\/..\/drmhtml\/studarb\/Studienarbeit_DRM.pdf\">hier<\/a>&#8230; (9.5MByte !!!)<\/p>\n<p><strong>Rechtliche Hinweise:<\/strong><\/p>\n<p>Wir \u00fcbernehmen keinerlei Garantie f\u00fcr die Funktion der Schaltung, sowie Korrektheit der hier zur Ver\u00fcgung gestellten Daten. Weiterhin schliessen wir jegliche Haftung f\u00fcr eventuelle Sch\u00e4den an Hardware und Software aus. Jede kommerzielle Verwendung der hier bereitgestellten Daten erfordert die schriftliche Zustimmung des Rechteinhabers !<br \/>\nBitte haben Sie daf\u00fcr Verst\u00e4ndniss.<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: xx-small;\">Chemnitz, 30.12.2005<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DRMTUC1 &#8211; Ein RF-Frontend f\u00fcr den DRM Empfang Im Rahmen einer Studienarbeit zum Thema Digital Radio Mondiale entstand ein Frontend f\u00fcr die Umsetzung von Mittel- und Kurzwellen Signalen auf eine Zwischenfrequenz von 12kHz. 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